Heilbuttangeln in Norwegen kann je nach Reiseziel sehr unterschiedlich aussehen. An manchen Reisezielen liegt der Schwerpunkt auf dem gezielten Angeln auf Heilbutt mit Guide, während Sie an anderen ein eigenes Boot haben und die Tage selbst nach Wetter, Bedingungen und der gewünschten Angelart gestalten können.
Hier stellen wir fünf unserer Reiseziele zum Heilbuttangeln in Norwegen näher vor: Camp Halibut auf Sørøya, Frovåg auf Senja, Loppa Havsfiske in Nuvsvåg, Risøyhamn auf Andøya und Nappstraumen auf den Lofoten. Alle bieten die Möglichkeit, auf Heilbutt zu angeln, doch das Konzept und der Charakter der Angelei unterscheiden sich deutlich.
Camp Halibut, Sørøya – voller Fokus auf Heilbutt
Schon der Name sagt einiges darüber aus, worum es im Camp Halibut geht. Sie kommen vor allem hierher, um gemeinsam mit Guides, die das Gebiet und die Angelei kennen, viel Zeit mit dem gezielten Heilbuttfischen zu verbringen.
So können Sie je nach den Bedingungen des Tages systematisch mit Angelplätzen, Driften und Köderpräsentation arbeiten. Für alle, die dem Heilbuttangeln wirklich viel Zeit widmen möchten, ist dies ein interessantes Konzept.
Es besteht auch die Möglichkeit, mit der Fliegenrute auf Heilbutt zu angeln, was der Angelei eine ganz andere Dimension verleiht. Wenn Sie die Heilbuttjagd unterbrechen möchten, können Sie in der Gegend außerdem auf Dorsch und Skrei, Köhler, Rotbarsch, Rotzunge und Leng angeln.
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Frovåg, Senja – Heilbutt und abwechslungsreiches Meeresangeln
Im Süden von Senja liegt Frovåg, wo der Heilbutt ein wichtiger Teil der Angelei ist, aber bei Weitem nicht die einzige Zielart. Hier bestehen unter anderem auch Möglichkeiten zum Angeln auf Dorsch, Köhler, Seewolf und Rotzunge.
Dadurch ist Frovåg für eine Gruppe interessant, die gerne gezielt auf Heilbutt angelt, aber während der Woche zugleich Abwechslung beim Angeln haben möchte. Die Bedingungen bestimmen den Tagesplan, und manchmal kann ein Angelabschnitt auf Köhler oder Dorsch mindestens genauso viel Spaß machen wie eine weitere Drift auf Heilbutt.
Juni bis August ist eine interessante Zeit für das Heilbuttangeln. Im September kommen die Fische auch in flachere Bereiche, was ein aktiveres Spinnfischen ermöglicht.
Nach dem Angeln stehen im Camp eine Sauna, ein Whirlpool, eine Bar und ein kleiner Angelshop zur Verfügung. Sie können zwischen Selbstverpflegung und Verpflegungspaketen wählen. Die lokalen Guides helfen Ihnen außerdem gerne mit Informationen zum Wetter und dazu, wie die Angelei in den vergangenen Tagen gelaufen ist.
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Loppa Havsfiske – kleines Camp und kurze Wege zum Angelrevier
Loppa Havsfiske liegt in Nuvsvåg, umgeben von steilen Bergen, und bietet mehrere Arten des Meeresangelns in relativ kurzer Entfernung.
An einem Tag können Sie in flacheren Bereichen nach Heilbutt suchen und am nächsten Tag in tieferes Wasser fahren, um auf Rotbarsch zu angeln. Gerade die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Angelarten zu wechseln, ohne mit dem Boot sehr weit fahren zu müssen, ist einer der großen Vorteile des Gebiets.
Das Camp ist kleiner als mehrere der größeren norwegischen Meeresangelcamps, was der Reise auch eine persönlichere Atmosphäre verleiht. Der Fjord liegt zudem relativ geschützt und kann mehr Möglichkeiten bieten, wenn das Angeln weiter draußen durch das Wetter erschwert wird. Wie überall in Nordnorwegen entscheiden jedoch Wetter, Wind und Seegang, wo es an diesem Tag sicher ist zu angeln.
Die Reise führt über Alta und anschließend mit dem Auto oder Bus und der Fähre weiter. Sie können auch ein Auto mieten und selbst fahren.
Sehen Sie sich die Angelreise zu Loppa Havsfiske an
Risøyhamn, Andøya – eigenes Boot und große Freiheit
Risøyhamn bietet ein etwas anderes Konzept. Hier haben Sie Ihr eigenes Boot und Ihre eigene Unterkunft und können selbst bestimmen, wie Sie Ihre Angeltage gestalten möchten.
Das passt gut zu allen, die bereits Erfahrung im Meeresangeln haben und die Freiheit schätzen, Angelplatz, Methode und Zielfisch je nach den Bedingungen des Tages selbst zu wählen.
Der Heilbutt ist eine der Arten, auf die Sie gezielt angeln können, unter anderem mit Jigs über flacheren Bereichen. Außerdem besteht die Möglichkeit, auf Rotbarsch und Kliesche zu angeln und das Angeln im Laufe der Woche zu variieren.
Für diese Art des Meeresangelns ist eine Rute von etwa 6–7 Fuß in der Klasse 20–30 lbs ein guter Ausgangspunkt. Eine Rolle mit reichlich geflochtener Schnur, kräftigerem Vorfachmaterial und Jigs in verschiedenen Gewichten ermöglicht es, das Angeln an Tiefe, Strömung und die gesuchte Fischart anzupassen.
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Nappstraumen, Lofoten – flaches Heilbuttfischen und große Vielfalt
Nappstraumen ist eine gute Alternative für alle, die gezieltes Heilbuttfischen mit dem abwechslungsreichen Meeresangeln kombinieren möchten, für das die Lofoten bekannt sind.
Hier gibt es Sand- und Kiesböden, Kanten, Tiefenwechsel und strömungsreiche Bereiche, in denen man gezielt nach Heilbutt suchen kann. Teile des Angelns finden in weniger als 25 Metern Tiefe statt, teilweise sogar in deutlich flacherem Wasser.
Jiggen und Naturköder sind zwei gängige Methoden. Wenn der Heilbutt jedoch ins Flachwasser zieht, eröffnet sich auch ein deutlich aktiveres Spinnfischen. Ein größerer Heilbutt im flachen Wasser ist ein völlig anderes Erlebnis als traditionelles schweres Meeresangeln.
Im März und April liegt der Schwerpunkt auf dem klassischen Skreifischen auf Dorsch. Ab dem späteren Frühjahr wird die Fischerei abwechslungsreicher, und der Heilbutt gewinnt an Bedeutung.
Auf unserer Reise nach Nappstraumen habt ihr sechs volle Angeltage und während der gesamten Woche ein eigenes Boot. Im Camp gibt es schwedischsprachige Guides, die euch mit aktuellen Informationen zur Fischerei unterstützen können. Wenn ihr auf dem Wasser zusätzliche Hilfe möchtet, könnt ihr einen Angelguide buchen. Eine komplette Angelausrüstung und ein Schwimmanzug können ebenfalls gemietet werden.
Wenn du mehr über das Gebiet erfahren möchtest, findest du unseren Guide zum Hochseeangeln in Nappstraumen. Außerdem haben wir einen separaten Guide zum Heilbuttangeln auf den Lofoten sowie einen Guide für alle, die das Spinnfischen auf Heilbutt in Norwegen ausprobieren möchten.
Die Angelreise nach Nappstraumen ansehen
Welche Art des Heilbuttangelns passt zu dir?
Zwischen den fünf Reisezielen gibt es deutliche Unterschiede. Deshalb ist es besser, zunächst zu überlegen, wie du angeln möchtest, anstatt nach einem Ort zu suchen, der in allem am besten ist.
Wenn du einen großen Teil der Reise gezielt mit den Guides auf Heilbutt angeln möchtest, ist Camp Halibut eine naheliegende Wahl. Frovåg bietet mehr Möglichkeiten, zwischen Heilbutt und anderen Arten zu wechseln, und verbindet das Angeln mit einer komfortablen Unterkunft.
Loppa eignet sich gut, wenn ihr ein kleineres Camp und relativ kurze Wege zu verschiedenen Angelmöglichkeiten schätzt. In Risøyhamn liegt mehr Verantwortung bei euch selbst: Mit einem eigenen Boot habt ihr große Freiheit bei der Planung eurer Tage.
Nappstraumen verbindet die Freiheit eines eigenen Bootes mit abwechslungsreichem Hochseeangeln. Die Möglichkeit, im flachen Wasser auf Heilbutt zu angeln, macht das Reiseziel besonders interessant für alle, die gerne aktiver fischen.
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Wann sollte man zum Heilbuttfischen nach Norwegen reisen?
Entlang der gesamten norwegischen Küste gibt es keine einfache Antwort. Saison und Fischerei unterscheiden sich je nach Reiseziel, und welcher Zeitraum am besten passt, hängt auch davon ab, welche Art des Angelns du ausüben möchtest.
In Frovåg ist der Zeitraum von Juni bis August für Heilbutt interessant, während der September mehr Möglichkeiten zum Angeln in flacheren Bereichen eröffnet. In Nappstraumen liegt der Schwerpunkt im März und April stark auf Skrei, während der Heilbutt ab dem späteren Frühjahr eine größere Rolle einnimmt.
Daher sollten Sie zunächst überlegen, welche Art des Heilbuttangelns Sie suchen, und anschließend Reiseziel und Zeitraum auswählen.
Häufig gestellte Fragen zum Heilbuttangeln in Norwegen
Wo kann man in Norwegen auf Heilbutt angeln?
Wir bieten unter anderem Reisen nach Sørøya, Senja, Loppa, Andøya und auf die Lofoten an, wo Heilbutt zu den Arten gehört, auf die Sie gezielt angeln können. Das Angeln und das Konzept unterscheiden sich je nach Reiseziel.
Wann ist die beste Zeit zum Heilbuttangeln in Norwegen?
Das ist in den verschiedenen Regionen Norwegens unterschiedlich. In Frovåg ist der Zeitraum von Juni bis August interessant, und im September besteht die Möglichkeit, verstärkt in flacherem Wasser zu angeln. In Nappstraumen nimmt der Heilbutt ab dem späteren Frühjahr einen größeren Stellenwert im Angelprogramm ein.
Kann man im flachen Wasser auf Heilbutt angeln?
Ja. An mehreren Reisezielen besteht die Möglichkeit, im flachen Wasser gezielt auf Heilbutt zu angeln. In Nappstraumen findet ein Teil des Angelns in weniger als 25 Metern Tiefe und auch in noch flacherem Wasser statt.
Kann man auf Heilbutt spinnen?
Ja. Wenn sich der Heilbutt in flacherem Wasser aufhält, ist aktives Spinnfischen möglich. Nappstraumen gehört zu den Reisezielen, an denen diese Art des Angelns möglich ist.
Welche Ausrüstung wird zum Heilbuttangeln verwendet?
Das hängt von Methode, Tiefe und Bedingungen ab. Eine kräftige Meeresangelrute, eine Rolle mit ausreichend geflochtener Schnur, starkes Vorfachmaterial und Gummiköder in verschiedenen Gewichten sind ein guter Ausgangspunkt für das traditionelle Heilbuttangeln.
Braucht man zum Heilbuttangeln in Norwegen einen Guide?
Nicht immer. Im Camp Halibut sind Guides ein wichtiger Bestandteil des Konzepts, während Sie in Risøyhamn ein eigenes Boot haben und selbstständig angeln. In Nappstraumen haben Sie ebenfalls ein eigenes Boot, können aber einen Angelguide buchen.
Kann man als Anfänger zum Heilbuttangeln reisen?
Ja, aber die Wahl der Reise spielt eine große Rolle. Wenn Sie zum ersten Mal in Nordnorwegen angeln, kann ein Angebot mit mehr Unterstützung durch Guides eine gute Alternative sein. Wenn Sie Erfahrung mit dem Meeresangeln und dem Führen eines Bootes haben, gibt es auch Reisen, bei denen Sie deutlich mehr Freiheit genießen.
Welche anderen Arten kann man auf derselben Reise fischen?
Das hängt von Reiseziel und Zeitraum ab, aber Kabeljau, Skrei, Seelachs, Rotbarsch, Seewolf, Scholle und Leng gehören zu den Arten, die an unseren verschiedenen Reisezielen vorkommen.